Weltweit verbunden
            

                CONNECTING PEOPLE
            
Vier Menschen, drei Kontinente, ein Unternehmen: Die persönlichen Erfahrungen von Mitarbeitern zeigen, wie sich die Software AG verändert und wie die Mischung aus diversen Herkünften und Sichtweisen diesen dynamischen Prozess fördert und Zugehörigkeit stiftet. Ein Streifzug von München über Dubai und den Süden Indiens bis nach Florida.
Ralf Stohldreier

                    Ralph Stohldreier
                

Senior Vice President Professional Services für die Regionen DACH & Bulgarien

VIELFÄLTIG UND AUFMERKSAM

Sein Team steht hinter ihm, wortwörtlich. RALF STOHLDREIER nutzt als Hintergrund für Video-Calls ein Gruppenbild: rund 230 Menschen aus knapp einem Dutzend Nationen, Frauen und Männer, ältere und jüngere. So sieht Vielfalt aus. Und sein Job ist es, aus diesem diversen Team eine Einheit zu machen. „Das kann eine Herausforderung sein“, sagt er. „Zum Beispiel, wenn eine junge Mitarbeiterin auf unmittelbaren Wandel setzt, während ein erfahrener Kollege darauf verweist, dass die erprobten Vorgehensweisen gut funktionieren.“ Worauf es dann ankommt, ist der Diskurs: „Wandel entsteht, wenn wir die jeweiligen Argumente zusammenbringen.“

Ralf Stohldreier, Jahrgang 1964, ist seit 25 Jahren in leitenden Positionen im IT-Consulting und im Vertrieb tätig. Seit Mitte 2018 verantwortet er bei der Software AG den Bereich Professional Services für die DACH-Region und Bulgarien. Sein Team vertreibt und gestaltet Beratungslösungen. Worauf es dabei ankommt? „Aktiv zuzuhören, um Services zu entwickeln, die für den Kunden das Beste herausholen.“ Ein Beispiel dafür war der „klimathon“, bei dem Teammitglieder Ideen vorstellten, wie es gelingen kann, Produkte aus dem Bereich IoT für mehr Klimaschutz einzusetzen. „Hier zeigte sich, dass bei uns niemand nur ein Consultant unter Tausenden ist.“ Als Verantwortlicher sieht sich Ralf Stohldreier, der vor seiner Karriere in der IT-Branche als Zeitsoldat tätig war, in der Rolle des Teamcoachs und Primus inter Pares. „Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann muss ich jederzeit im Blick haben, welche Folgen sich daraus ergeben – für die Kunden, mein Team, das Unternehmen.“ 

Trygve Slette

                    Trygve Slette
                

Senior Vice President Professional Services für die Regionen Asien-Pazifik & Naher Osten

DIVERS UND DYNAMISCH

Als Senior Vice President, Professional Services, für die Regionen Asien-Pazifik und Naher Osten versteht sich TRYGVE SLETTE als Problemlöser: „Das Kernteam von rund 60 Personen in der Region kümmert sich jeden Tag darum, ambitionierte Ziele zu erreichen.“ Zum Beispiel: Glück messbar zu machen. Die Regierung von Dubai möchte herausfinden, wie zufrieden die Menschen mit ihren Dienstleistungen sind, und für eine der Regierungsbehörden von Dubai „sammelten wir alle Informationen, die wir finden konnten, bis hin zu Postings und Kommentaren in den sozialen Medien“.

Das Ziel der Behörde, sich an der Zufriedenheit der Kunden messen zu lassen, inspirierte ihn als Teamleiter. „Jedes Problem ist anders und verlangt für die Lösung nach einer neuen Perspektive.“ Der 52-Jährige ist überzeugt: Die Dynamik der Vielfalt führt zum Erfolg.

Seine norwegischen Eltern hatten ihm die Internationalität bereits in die Wiege gelegt. Als Ingenieure arbeiteten sie in vielen Ländern Afrikas, der Sohn war immer mit dabei: ausgehend von seinem Geburtsland Sambia über Kenia und Liberia bis nach Tunesien, später dann weiter nach Indien, Sri Lanka und Indonesien. „Schon immer ist Veränderung für mich der Normalzustand.“ Als die Eltern zurück nach Skandinavien gingen, spürte Trygve Slette, dass ihm dort etwas fehlte. Er ging nach Singapur, weiter nach Dubai, wo er seit acht Jahren lebt. „In Dubai kommen so viele Kulturen zusammen, dass Offenheit und Vielfalt selbstverständlich sind“, sagt er. Das Stadtleben pulsiere. „So wie auch Unternehmen pulsieren, wenn sie Diversität leben.“

Anala Pm

                    Anala PM
                

HR-Generalist

FLEXIBEL UND WELTWEIT VERBUNDEN 

Ihr Nachname lautet ausgeschrieben Paramesvara Manjula, was schön klingt, aber für ungeübte Sprecher und Zuhörer ein wenig kompliziert ist. Deshalb kürzt sie ihn selbst lieber ab: ANALA PM. „Das ist für meine vielen internationalen Kontakte einfacher.“ In ihrer Position als HR-Generalist ist die 30-Jährige vom südindischen Bengaluru aus für das Per­sonalmanagement zuständig. Spricht sie mit neuen Mitarbeitern, gibt es einen Begriff, den sie häufig benutzt: „Familie. Ich werbe damit für das Unternehmen, und ich erlebe jeden Tag, dass das tatsächlich stimmt.“

Zu Beginn ihrer Zeit bei der Software AG vor drei Jahren fokussierte sich Anala PM auf den indischen Personalmarkt, später kam die Region Asien-Pazifik hinzu, heute kommuniziere sie mit HR-Kollegen weltweit. „Das Gefühl, Teil einer Familie zu sein, ist geblieben“, sagt sie. „Und diese Familie wird immer globaler.“ Das lokale Silodenken löse sich auf, an seine Stelle trete eine weltweite Verbundenheit.

Eine klassische Kernarbeitszeit gibt es nicht, „wir sind in einem Hybrid-Modell tätig, was bedeutet, dass die Office- und Freizeiten sehr flexibel sind.“ Für sie hat das zur Folge, dass Meetings mit HR-Kollegen in anderen Zeitzonen manchmal später am Abend angesetzt sind. „Ich mag das“, sagt sie, „weil ich meinen Kalender flexibler gestalten kann.“ Diesen positiven Blick hat sie nicht exklusiv: Spricht sie mit IT-Talenten, merkt Anala PM, dass diese Flexibilität von vielen interessierten Kandidaten sehr geschätzt wird.

Jay Gauthier

                    Jay Gauthier
                

Vice President Product Management

WANDELBAR UND ANPASSUNGSFÄHIG

Ob er es vermisst, ein Team zu managen? „Ich denke manchmal darüber nach“, sagt JAY GAUTHIER. „Nein, denn ich genieße es, mich zu verändern und immer wieder neu zu schauen, wie ich mich am besten einbringen kann.“   

Jay Gauthier, Vice President of Product Management, lebt in Florida. Bei der Software AG stieg er vor fast einem Vierteljahrhundert ein, viele Jahre lang managte er Engineering-Teams, nun ist er im Produktmanagement tätig. Die breit und divers aufgestellten Teams, mit denen er arbeitet, werden je nach Projekt zusammengestellt. „Das funktioniert, weil es in großen Teilen unseres Geschäfts darauf ankommt, dass Kollegen aus verschiedenen Teams, Unternehmenseinheiten und Abteilungen zusammenarbeiten.“

Ein aktueller Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Umstellung auf nutzungsbasierte Abokonzepte. „Wir implementieren verstärkt Preismodelle, bei denen der Kunde nur das bezahlt, was er tatsächlich nutzt.“ Dieses Geschäftsmodell entscheide in Zukunft über den unternehmerischen Erfolg. „Es kommt darauf an, exakt zu wissen, in welchem Umfang der Kunde unsere Produkte nutzt. Je größer der Wert ist, den der Kunde aus den Produkten und Dienstleistungen zieht, desto mehr Einnahmen generieren wir.“ Weil jedes interne Projekt anders ist, ändern sich auch die Teams. Eines entwickelt zum Beispiel Free-Trial-Angebote, ein anderes sorgt dafür, dass die Kunden Einblicke in ihr tatsächliches Nutzungsverhalten bekommen. „Ich helfe dabei, die passenden Spezialisten für diese Projekte zusammenzubringen“, sagt Jay Gauthier. „Diese Vielfalt ist es, die den Wandel antreibt.“

                
88 verschiedene Nationalitäten *

*inklusive Werkstudenten, Praktikanten und zeitlich befristete Beschäftigte

                
4,819 Mitarbeiter

                
21% Frauen in Führungspositionen*

* bezogen auf People-Manager im gesamten Software AG-Konzern

                    Geschichten aus einer vernetzten Welt
                

Thought Leader stellen sich und ihre innovativen Ideen in 90 Sekunden vor.
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